Das Projekt verfolgt, aufbauend auf den vorangegangenen Observatory-Untersuchungen, folgende Ziele:
- Verfeinerung und Ausweitung der Dokumentation von E-Learning-Angebot und –Nachfrage in ländlichen Räumen, um Handlungsmodelle für die Gestaltung politischer Programme abzuleiten und Best-Practice-Beispiele darzustellen;
- Intensivierung der Vernetzung von Schlüsselakteuren (Weiterbildungsanbieter, politische Entscheidungsträger, Sozialpartner) durch Einbeziehung in einen konstruktiven Dialog;
- Start einer Sensibilisierungskampagne auf nationaler Ebene in den teilnehmenden Staaten und auf EU-Ebene, durch Hervorhebung der Vorteile von E-Learning für die ländliche Entwicklung und dem Aufzeigen von Alternativen zur Überwindung der Schwierigkeiten in ländlichen Räumen;
- Einführung neuer Beratungsmethoden für Lernende, um Weiterbildungsfachkräften zu helfen, die ländliche Bevölkerung besser zu erreichen;
- Austausch von Erfahrungen und Best-Practice-Beispielen zwischen den teilnehmenden Staaten und auf EU-Ebene im Allgemeinen, bezüglich innovativer E-Learning-Pädagogik für Erwachsene.
Die konkreten Ziele umfassen:
- Durchführung von Umfragen, um den E-Learning-Markt in den ländlichen Räumen von 11 Staaten und der EU im Allgemeinen abzubilden, mit Schwerpunkt auf der Förderung von Innovationen und Kreativität;
- Dokumentation von Best-Practice-Beispielen und Übertragbarkeit in andere nationale Zusammenhänge;
- Bestandsaufnahme innovativer Bereitstellung von E-Learning;
- Durchführung einer Studie zu alternativen Medien und E-Learning-Übermittlungsmodellen, die für die Zielgruppen des Projektes geeignet sind;
- Entwicklung einer Benutzerführung mittels Game-Based-Learning (GBL), um zukünftigen Lernenden dabei zu helfen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und sich mit dem E-Learning-Markt vertraut zu machen;
- Aufbau von Netzwerken auf nationaler Ebene, indem Schlüsselakteure in das Projekt E-Ruralnet mit einbezogen werden;
- weitgehende Verbreitung der Aktivitäten und Ziele von E-Ruralnet durch die Internetpräsenz, Veröffentlichungen, nationale Workshops und eine internationale Konferenz.


